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Zöliakie

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Der Dünndarm

Lage des Dünndarms im Körper Der Dünndarm (lat. Intestinum tenue) ist ein Teil des Verdauungstraktes. Er besteht aus drei Teilen: dem Zwölffingerdarm (Duodenum), dem Leerdarm (Jejunum) und dem Krummdarm (Ileum).

Mit rund drei Metern Länge ist der Dünndarm der längste Teil des menschlichen Verdauungssystems. Er schließt sich an den Magen an und endet bei der sog. Bauhin-Klappe im Dickdarm (am rechten Unterbrauch).

Der Dünndarm hat die Aufgabe, den bereits angedauten Speisebrei weiter zu verdauen, d. h. alle enthaltenen Nährstoffe aufzuspalten und in kleine Bestandteile zu zerlegen. Danach müssen dem Speisebrei alle verwertbaren Inhaltsstoffe (Kohlenhydrate, Eiweißstoffe, Fette, Vitamine, Mineralstoffe) entzogen und diese dem Blut zugeführt werden.

Zu diesem Zweck besitzt der Dünndarm im Inneren eine durch Falten, Zotten und Mikrovilli stark vergrößerte Oberfläche. Ausgebreitet würde sie eine Fläche von ca. 60 m² ergeben. Dadurch wird die Aufnahme der Nährstoffe in den Blutkreislauf erleichtert.

Zu den Eiweißen, die im Dünndarm resorbiert werden, gehört auch das Gluten. Bei Zöliakie bzw. Sprue wird Gluten nicht vertragen. Diese Unverträglichkeit führt zu schwerwiegenden Veränderungen der Dünndarmschleimhaut bis hin zur Zottenatrophie (Verkümmern und Abflachung der Darmzotten).

Foto: © sebastian kaulitzki – Fotolia.com

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